Da in Linz die Beobachtung des Merkurtransits wetterbedingt leider nicht möglich war, fuhr eine kleine Delegation der Kepler Sternwarte Linz in das Mühlviertel auf den Hansberg um über dem Nebelmeer ein paar Aufnahmen von dem seltenen Himmelsschauspiel zu gewinnen.

Zu Beginn des Transits waren die Sichtbedingungen noch am besten .....

... später trübten Wolken zunehmend den Blick auf das Schauspiel.

Ganz am Schluß tauchte die Sonne noch einmal kurz in einer Wolkenlücke am Horizont auf ......

..... unsere Beobachter nutzten diesen Moment für einen letzten Blick auf die Sonne bei ihrem Untergang.

 In der nachfolgenden Aufnahme ist in der Mitte der Sonne, als blasser verwaschener Fleck, noch einmal Merkur zu erahnen.

Auch andere Vereinsmitglieder waren aktiv!

HIER geht es zum Fotostream und der schönen nachfolgenden Reihenaufnahme von Herbert Raab, der in der Nähe von Sandl sein Teleskop aufgebaut hat.


Die Einzelbilder wurden mit einer Canon EOS 550D bei ISO 100 durch einen mit Sonnefilter ausgestatteten 90/1000mm Refraktor gewonnen.

Abschließend noch eine ähnliche Aufnahme von unserem Vereinsmitglied Christian Koll.


Aufnahme mit Nikon DSLR (D750) und einem 500mm Teleobjektiv plus 1,7-fach Telekonverter.

Das Bild ist entsprechend nachbearbeitet und ein Komposit aus 5 Aufnahmen (1/640 Sek., f/13 und ISO 200)
 und zeigt die Strecke, die Merkur etwa bis 15 Uhr zurückgelegt hat.

 

Merkurtransit am Standort Linz    Montag, 11. November 2019 

Beobachtung auf der Kepler Sternwarte Linz nur bei Schönwetter ab 13 Uhr

Leider wetterbedingt keine Beobachtung möglich gewesen !

Zeit

Beschreibung

13h34m46s

Merkurtransit beginnt
Kontakt bei  83°11.6'E 19°07.0'S

13h36m27s

Erste innere Berührung
Kontakt bei  82°45.7'E 19°04.2'S

16h19m49s

Maximale Tiefe des Merkurtransit
Geozentrischer  Abstand=75.90" ET-UT=69.3sek

19h03m15s

Letzte innere Berührung
Kontakt bei 174°33.8'W 27°07.0'N

19h04m57s

Merkurtransit endet
Kontakt bei 174°59.8'W 27°04.3'N

Achtung! Wie bei Sonnenfinsternissen darf die Beobachtung zum Schutz der Augen nur mit geeigneten Schutzfiltern vor Teleskopen bzw. vor anderen Optiken erfolgen.
Man benötigt für die Beobachtung unbedingt ein Teleskop, da der scheinbare Durchmesser des Merkurscheibchens winzig ist, und man Merkur mit bloßem Auge vor der Sonnenscheibe nicht erkennen kann. Der Durchmesser von ca. 10 Bogensekunden entspricht ungefähr einem 1/200stel des aktuellen Sonnendurchmessers (0° 32' 27.02")

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